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Telefonverhalten manipuliert männliches Sperma   

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PARIS. Männer, die zuviel telefonieren, zeugen mehr männlichen Nachwuchs. Zu diesem Ergebnis ist eine französische Langzeitstudie mit 1200 männlichen Testpersonen gelangt. Grundlage des Forschungsprojektes war ein Zeitungsartikel, der über eine ungewöhnlich hohe elektromagnetische Strahlung bei Telefonen berichtete. Da diese Strahlung schon länger für Genmanipulation verantwortlich gemacht wird, wurde eine Untersuchung gestartet. Die Testpersonen wurden in drei Gruppen zu je 400 Personen eingeteilt. In der ersten Gruppe ließen die Wissenschaftler jeden Teilnehmer über einen Zeitraum von zwei Jahren täglich zwei Stunden telefonieren.  

Dr. Pierre Lasalle, Leiter der Forschungsgruppe, zum Ergebnis: "Wir hatten nur Testpersonen genommen, die nach diesen zwei Jahren mit ihrer Partnerin auch unabhängig von den Tests ein Kind haben wollten. Natürlich gab es einige Ausfälle durch Trennungen, aber ca. 90 % der Männer hatten acht Wochen nach Testende eine schwangere Partnerin. Innerhalb der ersten Gruppe schien sich unter Verdacht zu bestätigen. 85 % der Neugeborenen waren Jungen." Doch erst ein Vergleich mit den Ergebnissen der beiden anderen Gruppen ließ eine Schlußfolgerung zu. In der zweiten Gruppe nutzten die Männer zwei Jahre lang das Telefon in herkömmlicher Weise. Die Zahlen der Neugeborenen stimmten mit dem gesamtfranzösischen Jahresdurchschnitt überein.  

48 % Mädchen, 52 % Jungen. Ähnlich sahen auch die Werte in der dritten Gruppe aus, in welcher die Testteilnehmer zwei Jahre garnicht telefoniert wurde: 51 % Mädchen, 49 % Jungen. Dr. Pierre Lasalle: "Damit steht fest, dass Vieltelefonierer eher männlichen Nachwuchs bekommen. Inzwischen haben wir eine zweite Studie über drei Jahre gestartet, in welcher festgestellt werden soll, ob sich die Kinder der ersten Gruppe anders entwickeln als ihre Altersgenossen. Eine schädliche Wirkung der Strahlungen kann noch nicht ausgeschlossen werden." Mittlerweile liegen den Wissenschaftlern zahlreiche Anfragen vor, ob es bestimmte Telefontypen gibt, deren Strahlung männlichen Nachwuchs garantieren, bzw. die beim Wunsch nach einem Mädchen gemieden werden sollten. Dr. Pierre Lasalle dazu: "Ich rate dringend von Experimenten ab, solange keine neuen Erkenntnisse vorliegen." Schnell haben die französichen Telefongesellschaften reagiert. In einer Werbekampagne versuchen sie, die Ergebnisse zu nutzen. Ihr Slogan: "Jungs gewünscht? Ruf doch mal an!" ZumIndex  01.04.1996 

 

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