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Britischen Inseln droht Untergang   

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LONDON. Nach einer Studie führender Proffesoren der Vereinigung Meeresbiologischer Institute Britanniens ist das gesamte britische Inselreich einschließlich Irlands vom Untergang in den Fluten des Atlantiks bzw. der Nordsee bedroht. Auslöser dieser unabwindbaren Katastrophe, welche von den Wissenschaftlern nahezu einhellig in etwa zehn Jahren erwartet wird, ist die Erwärmung des Nordpols und die damit verbundene Eisschmelze durch die sogenannten "Ozonlöcher".  

Der drastische Anstieg des Meeresspiegels wird sich zuerst auf Britannien auswirken, so die Fachleute. Eine Möglichkeit, das Unabwindbare noch zu verhindern, scheint es nicht zu geben, obwohl anerkannte Spezialisten Lösungen suchen und britischen Königshaus bereits erste Vorschläge unterbreitet wurden. Die Royal Navy forderte den Abwurf einer Atombombe über dem Nordpol. Die Hitze der Explosion würde nach Aussage der Admiralität genügend Wasser verdampfen, um die Gefahr zu bannen. Einer Grönländer Bürgerinitiative ist es allerdings gelungen, diesen Plan scheitern zu lassen. Auch die Regierungen Kanadas, Finnlands und Rußlands sprachen sich als Anrainerstaaten massiv gegen dieses Vorhaben aus.  

Der britische Verteidigungsminister hat angesichts des Skandals seinen Rücktritt angekündigt. Einem anderen Vorschlag zufolge soll ÷ein rund 100 Meter hoher Schutzwall an den Küsten rund um die Inseln Britannien retten. Doch mit Blick auf die enormen Kosten und die angespannte Haushaltslage des Landes wurde dieser Plan schnell wieder verworfen. Aus den gleichen Gründen wird sich auch der Bau einer riesigen Wasserleitungsanlage vom Atlantik in die Sahara in Verbindung mit einer Entsalzungsanlage nicht realisieren lassen. Trotz der aussichtslosen Lage kommt aber eine Evakuierung der Bevölkerung scheinbar nicht in Frage. Originalton der Quenn: "Wegen ein paar nasser Füße steht uns das Wasser noch lange nicht bis zum Hals!" Inzwischen haben viele Briten begonnen, eigene Schutzwälle um ihre Häuser zu ziehen. Eine drastische Verknappung von Baumaterial ist die Folge. ZumIndex  01.05.1996 

 

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