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Weißer Hai greift Bodensee-Touristen an   

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KONSTANZ. Das Grauen geht um in den malerischen Orten rund um Deutschlands größtem Binnengewässer, dem Bodensee. Dieses Grauen greift nicht bei Nacht an, sondern am hellichten Tage und es ist kein schattenhafter Spuk. Dieses Grauen hat einen Namen: Weißer Hai! Mindestens zwei Menschen hat die Bestie bereits auf dem Gewissen, einen 16jährigen Jungen und eine 34jährige Frau. Drei weitere Touristen werden schon 14 Tage vermißt.  

Ein Augenzeuge zu den Ereignissen: "Ich schwamm neben der Frau, vielleicht drei oder vier Meter entfernt. Plötzlich verschwand sie in der Tiefe und das Wasser färbte sich rot. Mein Gott, es hätte doch auch mich erwischen können!" Doch trotz Augenzeugen und Polizeitauchereinsatz konnte fast eine Woche die Ursache für das Verschwinden der Menschen nicht gefunden werden. Erst, als ein 29jähriger Mann den Angriff des Hais durch einen entschlossenen Schlag auf dessen Maul entkommen konnte, wurde das Geheimnis gelüftet. "Also, ich schwamm da so rum, da seh ich plötzlich diese Haifischflosse. Mir fielen sofort die Berichte der letzten Tage ein und als das Biest da war, denke ich: Fliehen kannst du nicht mehr, also mußt du kämpfen. Und da habe ich dem Vieh eins verpaßt. Ich war ihm Auge in Auge gegenüber: kein Zweifel, es war ein weißer Hai!"  

Gunnar Streten, Leiter des Meeresbiologischen Instituts in Bremen dazu: "Ich nehme an, der Hai hat sich verschwommen und ist irgendwie in den Rhein gelangt. Von da ist er dann bis zum Bodensee gewandert." Die Behörden haben inzwischen den Bodensee gesperrt. Einheiten der Bundesmarine, Berufsfischer und eigenst aus den USA eingeflogene Haiexperten machen Jagd auf den Killer: Bisher ohne Erfolg. ZumIndex  01.07.1996 

 

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