Ufo
über London gesichtet
Schulz! berichtet aus aller Welt.
London.
Mit einer Aufsehenerregenden Erklärung trat vergangenen Mittwoch Sir
Reginald Porter, Pressesprecher der britischen Regierung, vor die Kameras
der britischen Medien. Eine Woche, nachdem Gerüchten zufolge in der
Nähe von London ein UFO gesichtet und nach Aussagen mehrerer voneinander
unabhängiger Augenzeugen in ein Waldstück abstürzte, wurde
nun von offizieller Seite mit dieser Erklärung der Vorfall bestätigt.
Porter verwies auf die Sorgfaltspflicht der Regierungsstellen, als ihm
von seiten der Presse eine Verzögerungstaktik bei der Berichterstattung
und Unterwanderung der Pressefreiheit vorgeworfen wurde. Seiner Aussagen
nach liege es nicht im Interesse der britischen Regierung, durch die Weitergabe
ungeklärter Sachverhalte eine Massenpanik im Land zu fördern.
Inzwischen lägen gesicherte Erkenntnisse vor, und diese wolle er nun
der Weltöffentlichkeit vorlegen.
Bei
dem gesichteten, abgestürzten und zwischenzeitlich untersuchten Dbjekt
handle es sich um ein Fluggerät bisher unbekanter Herkunft. Porter
schloß die Tatsache nicht aus, dass es sich um eine sogenannte
"Fliegende Untertasse" handelt, da dass für den Bau verwendete
Material unbekannt sei. Die Aussage, das Flugobjekt sei unbemannt gewesen,
ließ unter den anwesenden Journalisten Unruhe aufkommen. Porter gelang
es nur schwer, die Ruhe im Saal wieder herzustellen. Es sei jetzt oberstes
Gebot, Ruhe zu bewahren und sich auf eine eventuelle Begegnung mit Außerirdischen
vorzubereiten. Er rief die Medien zu verantwortungsbewußtem Handeln
auf.
Das
UFO hat nach Expertenangaben eine kreisrunde Form mit einem Durchmesser
von etwa 46 Metern. Es besteht aus einem Raum auf einer Ebene, in welchem
eine Vielzahl von Forschungsgeräten installiert sind. Die Funktion
einiger dieser Apparaturen können sich die Forscher erklären,
bei anderen sind sie überfragt. Die Höhe des Raumes von drei
Metern läßt keine Schlüsse auf Größe oder Form
der Absender zu. Das verwendete Material und der Antrieb sind unbekannt,
ein irdischer Ursprung wird jedoch nicht völlig ausgeschlossen. Die
bisherigen Erkenntnisse lassen zwei Schlüße zu: Ein Forschungsschiff
von einem irdischen Staat, das durch einen Fehler abgestürzt ist.
Doch es könnte sich auch um ein Flugobjekt aus den Tiefen des Alls
handeln. Porter versprach abschließend, die Medienvertreter über
den jeweiligen Stand der Untersuchungen zu informieren.
01.07.1997 |