Onanie
verursacht Sehstörungen
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London.
Angesehene britische Wissenschaftler haben in einer kürzlich beendeten
Studie über Sehstörungen aufsehenerregende Erkenntnisse gewonnen.
Wie aus dem sogenannten "Seepaper" (Sehpapier) der Londoner Universität
hervorgeht, ist 0nanie einer der Hauptgründe für Sehstörungen
bei betroffenen Jungen unter zwanzig Jahren. Zu diesem Ergebnis kamen die
Wissenschaftler nach der Auswertung einer Befragung von jeweils eintausend
Testpersonen eines jeden Jahrganges von sechs bis achtzig Jahren. Alle
befragten Personen litten unter Sehstörungen. Sie wurden nach ihren
Lebensumständen, Krankheiten, Eßgewohnheiten und beruflichen
Tätigkeiten gefragt.
Dabei
ergaben die Antworten, dass jeweils nur einige Prozente der Testteilnehmer
durch berufliche Einflüsse, falsche Ernährung oder Krankheiten
aller Art in ihren Sehfähigkeiten beeinflußt wurden. Die Studie
ergab auch, dass vor zwanzig Jahren das Durchschnittsalter für
den Beginn von Sehstörungen wesentlich höher lag als heutzutage.
Als die Wissenschaftler nach den Zusammenhängen forschten, stießen
sie auf ein seltsames Phänomen. Das Sexualverhalten war Bestandteil
der Befragung. Fast alle Personen, die erst spät sexuell tätig
wurden, bekamen auch erst später Sehstörungen. Bei den über
Fünfzigjährigen lag das Durchschnittsalter beim Beginn der Probleme
bei etwa fünfundzwanzig. Sie alle hatten auch erst spät sexuelle
Erfahrungen. Bei den Jüngeren traten die Probleme schon viel früher
auf, scheinbar eine Begleiterscheinung der sexuellen Freizügigkeit.
Auch
die seit einigen Jahren stärker verbreitete 0nanie trägt nach
den Erkenntnissen der Forscher dazu bei, da diese heute früher einsetzt
als vor zwanzig Jahren. Nach diesem Auswertungsergebnis führten die
Forscher eine zweite Studie mit weiblichen Testpersonen durch. Hier spielte
die Sexualität und die 0nanie keine besondere Rolle bei den Gründen
für eine Störung der Augenfunktion. Durch eine breitangelegte
Testreihe kamen die Forscher dem Geheimnis schließlich auf die Spur:
Im Moment des männlichen 0rgasmus kommt es beim Ausstoßen des
Ejakulats zu einer enormen Belastung der Nervenstränge im Rückgrat,
die direkt mit dem Gehirn verbunden sind. Durch ein zeitlich kaum messbares
Aussetzen bestimmter Gehirnfunktionen werden auch die Sehnervenstränge
belastet. Dies ist in etwa mit einer alten Lichtmaschine zu vergleichen,
die hin und wieder aussetzt und dadurch die belasteten Scheinwerferlampen
schließlich schneller dazu bringt, durchzubrennen. Die an der Studie
beteiligten Wissenschaftler raten daher dringend davon ab, sich in jungen
Jahren selbst zu befriedigen oder trotz eines sexuellen Verhältnisses
noch zur 0nanie zu greifen.
01.08.1997 |