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Alaska wird selbständig   

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Washington. Nach einem jahrelangen, von der Weltöffentlichkeit nicht beachteten Krieg in Alaska zwischen den Ureinwohnern der Region und der US-Regionalregierung, die von Truppen aus dem gesamten US-Gebiet unterstützt wurde, ist in Washington letzte Woche ein Friedensvertrag sowie eine Unabhängigkeitsurkunde für Alaska unterzeichnet worden. Auslöser des Konfliktes war das Angebot Russlands, seine ehemalige Kolonie zurückzukaufen. Die russische Regierung versprach sich durch die Reichtümer des nördlichsten US-Staates eine Erholung der maroden Staatsfinanzen. Die Ureinwohner, die Eskimos, wollten sich eine Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen allerdings nicht gefallen lassen, denn sie sollten als amerikanische Staatsbürger nach Texas umgesiedelt werden.  

Aus den Protesten und Streiks entwickelte sich rasch ein kriegerischer Konflikt, in welchem die hochtechnisierte US-Army den harpunenbewaffneten und hundeschlittenfahrenden Eskimos unterlegen war, da die empfindliche Technik bei den starken Minusgraden einfach einfror. Nach immer stärkeren Protesten in der US-Bevölkerung entschloß sich schließlich die Bundesregierung, den Antrag Russlands abzulehnen. Doch die Eskimos wollten inzwischen ihre Unabhängigkeit. Sie unterstrichen ihre Forderung mit mehreren Siegen über US-Verbände, die sie angegriffen hatten. Da der Konflikt für die US-Regierung immer aussichtsloser wurde, lenkte man schließlich ein und machte den Weg frei für die Unabhängigkeit Alaskas. Zum Index  01.11.1998 

 

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